Wer als selbstständiger Buchhalter einen Steuerberater für die eigenen Mandanten sucht, sollte nicht nur auf den Preis achten. Entscheidend ist zunächst, ob der Steuerberater das Kooperationsmodell tatsächlich versteht.
Bleibt der Buchhalter Ansprechpartner für seine eigenen Leistungen? Sind die Mandatsverhältnisse klar geregelt? Gibt es definierte Prozesse für Datenübergaben und Rückfragen? Und ist nachvollziehbar, wer für welche Tätigkeit verantwortlich ist?
Auch die technische Zusammenarbeit spielt eine Rolle. Ein Steuerberater, der digitale Daten übernehmen kann, aber trotzdem bei jedem Mandat individuelle und unstrukturierte Abläufe verlangt, schafft möglicherweise mehr Arbeit als Entlastung.
Genauso wichtig ist Kommunikation auf Augenhöhe. Der Buchhalter verfügt häufig über detaillierte Kenntnisse des Mandanten und seiner laufenden Buchhaltung. Dieses Wissen sollte in der Zusammenarbeit genutzt werden.
VoStr wurde genau für diese Schnittstelle entwickelt. Wir möchten selbstständige Buchhalter nicht ersetzen, sondern ihre Arbeit dort ergänzen, wo steuerberatende Leistungen benötigt werden.
Eine gute Kooperation erkennt man deshalb nicht daran, dass Buchhalter und Steuerberater dieselben Aufgaben erledigen. Man erkennt sie daran, dass jeder seinen Bereich übernimmt und die Übergabe dazwischen funktioniert.
Stand: Oktober 2026
